Moderner Wohnbereich mit schwarzem Sofa, einem Kamin und einem Fussboden aus Calciumsulfat-Fliessestrich

Dokumente und Broschüren zu Bodensystemen

Fussboden – Dokumente zum Unterlagsboden und Calciumsulfat-Fliessestrich (CAF)

Fixit Broschüre Bodensysteme

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Fixit Broschüre Heizkostensparer

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Fixit Broschüre Leitfaden für CAF Sichtestrich

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Um Schäden am eingebauten Estrich zu vermeiden, ist das richtige Trocknen und Lüften ein zwingender Bestandteil der Arbeiten.
 

Notwendige Bedingungen – diese müssen grundsätzlich vor und nach dem Einbau des Estrichs gegeben sein

  • Alle Fassadenöffnungen müssen während der Ausführung geschlossen sein, um eine zu schnelle Austrocknung des Estrichs durch Zugluft zu vermeiden.
  • Während des Einbaus kann mit Kipplüften (schräg gestellte Fenster) die erste Feuchtigkeit nach aussen abtransportiert werden.
  • Der Estrich ist nach dem Einbau trocken zu halten und während mindestens vier Tagen vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.
  • Geräte zur Luftentfeuchtung dürfen frühestens nach sieben Tagen nach dem Einbaudes Estrichs in Betrieb genommen werden.
  • Die Raumtemperatur muss bis zur Belegreife des Estrichs auf 20 °C gehalten werden.
  • Die Luftfeuchtigkeit darf während den ersten 14 Tage nach dem Einbau des Estrichs nicht unter 50 % fallen.

 

Richtiges Trocknen und Lüften nach dem Estrich-Einbau

  • Die während des Trocknungsprozesses aus dem Estrich austretende Feuchtigkeit wird von der Raumluft aufgenommen. Damit die Raumluft weiterhin Feuchtigkeit aufnehmen kann, muss die feuchte Luft durch das Öffnen von Fenstern und Türen mit trockener Aussenluft ausgetauscht werden. 
  • Betragen die Aussentemperaturen weniger als 10 °C, dann muss die Austrocknung des Estrichs zusätzlich durch regelmässiges Stosslüften sowie durch das Heizen der Räumeunterstützt werden. Beträgt die Lufttemperatur in den Räumen ca. 25 °C, kann von der Luft dreimal so viel Feuchtigkeit aufgenommen werden wie bei einer Lufttemperatur von 5 °C. 
  • Die Fassade darf nicht zugehängt sein. 
  • Wir empfehlen fünfmal täglich alle Fenster und Türen für mindestens 10 Minuten zu öffnen. Anschliessend werden alle Fenster und Türen wieder geschlossen. Der Estrich muss dabei unbedingt trocken bleiben.
  • Im Winter trocknet der Estrich sehr gut – die Kombination aus beheizten Räumen und dem Stosslüften ist dafür optimal geeignet. Die bei Stosslüften einströmende, relativ trockene Kaltluft wird erwärmt und kann im Anschluss viel Feuchtigkeit aufnehmen. Beim nächsten Luftaustausch wird die aufgenommene Feuchtigkeit nach aussen abtransportiert.
  • Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit der Aussenluft teilweise bereits relativ hoch. Die bereits warme und feuchte Aussenluft kann beim Stosslüften leider nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen. In verhältnismässig kühlen Innenräumen kann es dann zur Kondensation kommen und die Feuchtigkeit wird nicht ausreichend abgeführt. 
  • Das grossflächige Abdecken der Estrichfläche mit Gegenständen wie z. B. PE-Folien oder Bauplatten, die Einbaustärke des Estrichs, die Luftfeuchtigkeit von Raumluft und Aussenluft sowie eine ungenügende Heizleistung sind Faktoren, welche die Trocknung des Estrichs negativ beeinflussen können. 
  • Ist ein zuverlässiger Luftaustausch nicht durchführbar (zum Beispiel bei einer grossen Turnhalle) oder es herrschen feuchtwarme Bedingungen (zum Beispiel an schwülen Sommertagen), dann kann eine beschleunigte Austrocknung mit Hilfe von Luftentfeuchtern in Kombination mit Ventilatoren für die nötige Luftumwälzung erreicht werden. Der Raum muss in diesem Fall möglichst luftdicht (nach aussen) geschlossen sein und des darf in diesem Fall auch nicht gelüftet werden. Für diese Art der Bautrocknung werden hauptsächlich Kondenstrockner eingesetzt – das dabei anfallende Kondenswasser muss so abgeführt werden, dass Bauteile und die Raumluft dadurch nicht wieder befeuchtet werden. Bei Temperaturen unter 15 °C sollte zusätzlich geheizt werden.


PDF-Download: Richtiges Trocknen und Lüften von Calciumsulftat-Fliessestrich CAF

 

Hat der neu eingebaute Unterlagsboden nicht genügend Zeit zum Trocknen oder werden die Räume falsch gelüftet, dann kann es zu Schäden am Estrich kommen. Diese Beschädigungen sind sehr häufig irreversibel und führen zu Diskussionen zwischen Bauherr, Bauleitung und dem Verarbeiter. In der SIA-Norm 118/251:2008 sind die Pflichten der einzelnen Parteien jedoch klar definiert.

 

Pflichten (gemäss SIA Norm 118/251:2008) 

 

Pflichten des Bauherrn (bzw. bei Vertretung: Pflichten der Bau-/Projektleitung)

  • Sicherstellen der erforderlichen Einbaubedingungen.
  • Sicherstellen der Massnahmen zur fristgerechten Trocknung des Estrichs.

 

Pflichten des Unternehmers bzw. Verarbeiters

  • Angaben über die erforderlichen Trocknungsbedingungen nach dem Einbau. 
  • Angaben über besondere Massnahmen nach dem Einbau.

     

Generell gelten die allgemeinen Regeln der Baukunde, die Baunorm SIA 251:2008 und deren normativen Verweise (Planung, Ausführung und Prüfung) sowie die Informationsblätter des Estrichverbandes PAVIDENSA. Die technischen Merkblätter, Verarbeitungsrichtlinien sowie Aufheizprotokolle der Fixit AG sind einzuhalten.
 


Diese PAVIDENSA Merkblätter bieten weiterführende Informationen:

 

Die massgebende SIA-Norm (SIA 251/2008) regelt unter Artikel 5.8.8:
Die Oberfläche von Zement- und Calciumsulfat-Fliessestrich (CAF) muss so beschaffen sein, dass bei geeigneten Bedingungen nur noch der Reinigungsschliff und das sorgfältige Entstauben für die Aufnahme eines Bodenbelags notwendig sind. 

 

Der Reinigungsschliff 

Der eingebaute Calciumsulfat-Fliessestrich (CAF) muss gemäss SIA-Norm 251 vor der Verlegung eines Bodenbelags zwingend angeschliffen werden, um die haftungsmindernden Schichten zu entfernen. Der Reinigungsschliff erfolgt mit Schleifpapier K 60/80/100 oder einer Diamant-Scheibe. Da die Oberfläche des Estrichs zwischen dem Einbau und der Belagsverlegung häufig stark verschmutzt wird (zum Beispiel mit Mörtelresten, Farbe oder sonstigen Verschmutzungen), muss die Oberfläche vorher ausserdem gereinigt werden. Der Reinigungsschliff sollte daher erst unmittelbar vor der Belagsverlegung bauseits ausgeführt werden. Der Estrich muss solange geschliffen werden, bis das Zuschlagkorn sichtbar wird und alle Verschmutzungen entfernt sind. Durch die Benetzung mit etwas Wasser wird das Zuschlagkorn besser sichtbar.

 

Wenn eine Sinterschicht vorhanden ist, muss abgeschliffen werden

Weist ein Estrich eine Sinterschicht auf – oftmals entsteht diese bei schnell beheizbaren Produkten oder schlechten Baustellenbedingungen – dann wird der Estrich durch den Estrichleger ca. 3–5 Tage nach dem Einbau mit einem Diamantschleifteller (keine Kupferscheibe) abgeschliffen. Das Abschleifen darf nicht zu früh erfolgen, da sonst Sandkörner ausgerissen werden können und ein zu spätes Abschleifen dauert aufgrund der höheren Festigkeit des Estrichs länger und führt ausserdem zu stärkerer Staubbildung. Für eine sichere Verlegung des Endbelages muss der Estrich fachmännisch durch den Bodenleger geprüft und vorbereitet werden. Sämtliche Prüfungen sind ausschliesslich am trockenen Estrich durchzuführen. Bei erhöhter Restfeuchtigkeit sind die Festigkeitswerte niedriger. 
 


Diese Empfehlung beschreibt Momentaufnahmen. Der Unternehmer, Planer oder die Bauleitung ist verpflichtet, deren Eignung zu prüfen. Diese Empfehlung ist eine Serviceleistung. Die Fixit AG übernimmt keinerlei Gewähr bzw. ist nicht verantwortlich für Verarbeitungsfehler, mangelhafte Anschlüsse an Fassadenelementen etc. Eine Gewährleistung bei Inanspruchnahme der Empfehlung und Haftung für weitere Entschliessungen sind ausgeschlossen. Die Kenntnisse der geltenden Richtlinien der SIA-Norm und der Berufsverbände sowie die 
speziellen Ausführungsrichtlinien der Baustoffhersteller, Lieferanten und Systemhalter werden vorausgesetzt und müssen befolgt werden. Diese Empfehlung entbindet den Unternehmer, Planer und die Bauleitung nicht von ihren Pflichten zur Ausführung eines mängelfreien Werks. Eine Rechtsverbindlichkeit und Haftung der Fixit AG kann aus dieser Empfehlung nicht abgeleitet werden. 



PDF-Download: Estrich für die Aufnahme eines Bodenbelags richtig schleifen

 


Fussboden – Dokumente zu Fixit POR Schaummörtel im Innenbereich

Fixit Broschüre POR Schaumprodukte

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Fixit Broschüre POR Anwendungsbeispiele Innenbereich

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Detailzeichnungen zu Fixit POR

Zu den Detailzeichnungen

Aufheizvorgang für Fixit Calciumsulfat-Fliessestrich CAF und Fixit Zement-Estrich

Aufheizvorgang | Fixit 830 evo (C30-F6)
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Aufheizvorgang | Fixit 830 evo Sichtestrich (C30-F6)
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Aufheizvorgang | Fixit 835 evo Rapid (C30-F6)
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Aufheizvorgang | Fixit 845 evo Rapid (C40-F7)
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Aufheizvorgang | Fixit 855 evo (C50-F10)
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Aufheizvorgang | Fixit 865 Zement-Schnellestrich
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Aufheizvorgang | Fixit 887 Rapid (C30-F6)
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